Bachelor: Informatik und Design
429 - Digitalität und Gesellschaft
- Empfohlenes Studiensemester
4
- Turnus
Sommersemester
- Sprachen
Deutsch
- ECTS
3
- Prüfungsform
ModA, weitere Angaben siehe SPO und Studienplan
- Lehrform und SWS
SU (2SWS)
- Gesamter Workload
90 Stunden
- Präsenzzeit
30 Stunden Seminaristischer Unterricht
- Selbststudium
30 Stunden
- Modulverantwortung
Prof. Markus Frenzl (FK12)
- Weitere Lehrende
Prof. Dr. Ralph-Miklas Dobler (FK13)
Empfohlene Voraussetzung für die Teilnahme
keine
Lernziele
Fachkompetenz
Die Studierenden sind in der Lage medien- und designtheoretische Aspekte in übergeordneten Zusammenhängen zu verstehen, zu analysieren und zu beurteilen. Sie können diese Kenntnisse auf aktuelle gesellschaftliche, technologische und kulturelle Entwicklungen übertragen, bewerten und eine eigenständige Position dazu zu entwickeln.
Methodenkompetenz
Die Studierenden sind in der Lage, sich mit design- und medientheoretischen, historischen und aktuellen Fragestellungen auseinanderzusetzen und diese in ihrer Wechselwirkung zwischen Zeitgeschichte, technologischen Bedingungen und anwendungsbezogenen Ausprägungen zu erfassen. Sie verfügen über das grundlegende design- und medientheoretische Begriffsrepertoire und können dieses auf eigene Betrachtungen übertragen. Sie haben gelernt, die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens anzuwenden, eigene wissenschaftliche/ forschende Fragestellungen und Thesen zu einem Themenkomplex zu entwickeln, vor der Gruppe darzustellen und wissenschaftlich schreibend zu behandeln.
Selbstkompetenz
Die Studierenden können ihr Interesse und ihre Begabung für medien-/designtheoretische sowie medien-/designhistorische Fragestellungen und Ansätze reflektieren und auf aktuelle Entwicklungen übertragen. Sie reflektieren ihr eigenes Handeln im größeren historischen Kontext gestalterischen Handelns, technologischer Entwicklungen und medialer Diskurse. Sie können aktuelle gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen auf die eigene Arbeitspraxis übertragen und die eigene Tätigkeit verantwortungsvoller vor dem Hintergrund von Digitalisierung, digitaler und gesellschaftlicher Transformation reflektieren.
Sozialkompetenz
Die Studierenden sind in der Lage, im medien-/designtheoretischen Diskurs fachsprachlich korrekt zu argumentieren und haben erste Erfahrungen damit gesammelt, ihre fachlichen Arbeitsergebnisse kompetent zu vertreten. Sie sind dazu in der Lage, Ihre theoretischen Arbeiten und Ansätze vor der Gruppe zu referieren, zur Diskussion zu stellen und im Team gemeinsam an der Entwicklung übergeordneter Themen weiterzuarbeiten. Sie haben ein besseres Verständnis für die gesellschaftliche Relevanz der eigenen Arbeit im Kontext von Digitalisierung, technologischer, kultureller und gesellschaftlicher Transformation.
Inhalt
Im Modul „Digitalität und Gesellschaft“ werden aktuelle mediale und technologische Entwicklungen als Ausdruck gesellschaftlicher Tendenzen und Phänomene aufgegriffen. Sie dienen als Ausgangspunkt für eine eigenständige Reflexion der Studierenden in Form einer ersten umfassenden wissenschaftlichen Hausarbeit. Dazu wird ein übergeordnetes kulturelles, technologisches, soziales oder ästhetisches Phänomen ausgewählt, zu dem die Studierenden ein eigenes Thema entwickeln, in Form eines Kurzvortrages vor der Gruppe darstellen und schließlich in einer wissenschaftlichen Hausarbeit behandeln.
Lehrmethoden und Lernformen
Seminar, Impulsvortrag, Workshop, Präsentation, Forschendes Lernen, Wissenschaftliches Schreiben
Verwendbarkeit des Moduls
Bachelor Informatik und Design
Literatur
- Grundlagenliteratur der Medientheorie
- Spezifische Literatur je nach Schwerpunktthema des jeweiligen Semesters