Bachelor: Informatik und Design
126 - Gestaltungsgrundlagen
- Empfohlenes Studiensemester
1
- Turnus
Wintersemester
- Sprachen
Deutsch
- ECTS
6
- Prüfungsform
ModA und praP, weitere Angaben siehe SPO und Studienplan
- Lehrform und SWS
Ü (4SWS)
- Gesamter Workload
180 Stunden
- Präsenzzeit
60 Stunden Übung
- Selbststudium
120 Stunden
- Modulverantwortung
Prof. Ben Santo (FK12)
Empfohlene Voraussetzung für die Teilnahme
keine
Lernziele
Fachkompetenz
Nach dem Besuch dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage, kreative Prozesse zu beschreiben, sich kleine Konzeptrahmen selbst zu stecken und sich darin prozessorientiert zu bewegen. Dabei können sie die erforderliche Fachsprache anwenden, um die eigene Gestaltung zu präsentieren und analysieren. Auch die Gestaltung anderer können sie sprachlich angemessen erläutern. In den von ihnen gewählten Medien haben sie sich in der Anwendung im Laufe des Seminars auch gestalterisch, handwerklich und technisch weiterentwickelt. Ihre Resonanzfähigkeit zu einfachen Gestaltungsmitteln wird angeregt und die Wahrnehmungssensibilität gefördert. Durch den Transfer des Erlernten in ein kleines Abschlussprojekt wird die Erfahrung des Gestaltungsprozesses konsolidiert, reflektiert und durch eigenes Entwickeln im kleinen Rahmen zusammenhängend erfahrbar gemacht.
Methodenkompetenz
Die Studierenden sind in der Lage, mit Frustration und Misslingen positiv umzugehen und diese als Teil des Gestaltungsprozesses anzuerkennen (Fehlerfreundlichkeit). Durch Bearbeiten einfacher Aufgaben lernen sie den methodischen Einsatz vom Prinzip der Einschränkung (Konzeption) und vom Prinzip des Spiels (prozessorientiertes Arbeiten). Präsentationskompetenz wird in der Gruppe gemeinsam entwickelt. Studierende sind in der Lage, eine Präsentation über einfache Gestaltungsprobleme vorzubereiten, im Team abzustimmen, zu strukturieren und zu halten. In den selbst gewählten Medien entwickeln sich die Studierenden handwerklich, technisch und gestalterisch weiter.
Selbstkompetenz
Die Studierenden werden befähigt, Sachverhalte selbstständig zu erschließen und anwendungsorientiert zu übertragen. Durch das Konzept des täglichen Skizzenbucheintrags entwickeln sie Ausdauer, Fehlerfreundlichkeit, Lockerheit, Resonanzfähigkeit und Selbstbestimmung. Durch das Stecken von zeitlichen Zielen wird die Ausdauer gestärkt und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit, in variablen Situationen erfolgreich zu bestehen, gestärkt.
Sozialkompetenz
Die Lehrveranstaltung befähigt die Studierenden dazu, die Fachinhalte adäquat zu verbalisieren und entsprechende Fachdiskussionen mit Peers führen zu können, um sich gegenseitig zu fördern. Durch Gruppenarbeit, Diskussionen und Präsentationen lernen sie, die Unterschiedlichkeit der Persönlichkeiten innerhalb der Gruppe kennen und eine ihren Kompetenzen entsprechende Rolle einzunehmen. Sie lernen, selbstständig auf Probleme und Widerstände zu reagieren und sich zielgerichtet Hilfe vom Team, dem Lehrenden oder durch Medien zu holen.
Inhalt
- Formalästhetische Gestaltungsgrundlagen im Kontext der Reflexion, der sprachlichen Ausdrucksweise, der Wahrnehmung und der praktischen Umsetzung (Denken, Fühlen und Machen aufeinander beziehen)
- Kreativprozesse im Kontext von Nicht-Wissen, Nicht-Können und Scheitern anwenden
- Konzeptionelle und prozessorientierte Arbeitsweise
- Methodische Weiterentwicklung von handwerklichen und technischen Fähigkeiten im Kontext von Gestaltung
- Selbst- und Sozialkompetenz zur Präsentation von einfachen gestalterischen Zusammenhängen
- Selbstkompetenz, Gestaltungsarbeiten zu kritisieren und Feedback entgegenzunehmen
Lehrmethoden und Lernformen
Projektunterricht mit Einzelfeedback, Gruppenarbeit, Peer-Teaching, Impulsvorträge mit Fragen-entwickelnden Unterrichtseinheiten
Verwendbarkeit des Moduls
Bachelor Design und Bachelor Informatik und Design: Das Modul ist ein Pflichtmodul und ein Grundlagenfach für alle nachfolgenden Design Kurse.
Literatur
- Skript aus dem Kurs Gestaltungslehre 101.1 (Bachelor Design)
- David A. Lauer / Stephen Pentak: Design Basics. 9. Aufl., Cengage Learning, 2015